Die richtige Einstellung des Bürostuhls

Im Bereich der Ergonomie am Arbeitsplatz, insbesondere natürlich bei Büro-Arbeitsplätzen, ist die richtige Einstellung des Bürostuhls eine der grundlegenden Vorkehrungen, die für einen gesunden Rücken getroffen werden sollten. Ist der Bürostuhl richtig eingestellt, kann die Wirbelsäule ihrem natürlichen Verlauf folgen, das Becken und die Lendenwirbel bleiben beweglich und Verspannungen im ganzen Rücken – bis hinauf zum Nacken – kann vorgebeugt werden.

Eine falsche Einstellung des Bürostuhls hingegen kann zu chronischen Verspannungen und sogar bis hin zum Bandscheibenvorfall ausfallen. Das bedeutet nicht nur große Schmerzen für den Arbeitnehmer, sondern auch einen Verlust der Arbeitskraft für den Arbeitgeber. Die Ergonomie am Arbeitsplatz ist deshalb für beide Seiten von großem Interesse.

So stellt man den Bürostuhl richtig ein

483868_leather_chairGrundlegend ist die richtige Einstellung des Bürostuhls von der Größe des jeweiligen Mitarbeiters abhängig, so sollte der Stuhl höhenverstellbar sein, um ihn der Körpergröße anpassen zu können. Die Anpassung sollte so erfolgen, dass 2 90°-Winkel das Sitzen bestimmen: Zum einen sollte der Winkel zwischen Rücken und Oberschenkel – und des weiteren der zwischen Ober- und Unterschenkel jeweils 90° betragen. Die Füße sollten dabei den Boden erreichen, ist das nicht möglich, sollte eine flache Fußbank untergestellt werden. Darüber hinaus beeinflussen folgende Faktoren die richtige Einstellung des Bürostuhls:

  • Kopf: 40-60cm vom Bildschirm entfernt
  • Blick: Der Blick geht bei gerader Kopfhaltung zum oberen Bildschirmrand, der maximale Blickwinkel sollte bei maximal 45° liegen, ohne den Kopf dazu zu stark neigen zu müssen
  • Arme: Die Unterarme liegen parallel zu den Oberschenkeln
  • Hände: Die Hände treffen als gerade Verlängerung der Arme und ohne Neigung auf die Tastatur
  • Rücken: Der optimale Bürostuhl unterstützt die Lendenwirbelsäule

Es kann hilfreich sein sich vorzustellen, der oberste Punkt des Hinterkopfes würde wie bei einer Marionette leicht nach oben gezogen. So streckt man die Wirbelsäule und ermöglicht ihr eine natürliche Haltung.