Eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen

Die Ergonomie umfasst einen weit größeren Bereich als nur den, der richtigen Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Mitteln, die die Gesundheit fördern – wie etwa einem hochwertigen Bürostuhl. Auch weitere Faktoren, wie etwa Licht, Raumklima, Pflanzen im Büro und weitere, können die Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen – und somit nicht nur zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter beitragen, sondern auch zu dessen besserer Gesundheit.

Pflanzen am Arbeitsplatz

4593_city_flowersPflanzen am Arbeitsplatz sollten unbedingt gestattet werden, denn sie wirken wie natürliche Filter im Büro, die zum Beispiel die Strahlung, die von Computer und anderen Elektrogeräte ausgeht, absorbieren. Zudem erhöhen sie den Sauersstoffgehalt in der Raumluft und verhindern damit, dass die Angestellten schnell ermüden.

Lediglich die Frage nach der Versorgung der Pflanzen kann zum Stressfaktor werden – deshalb sollte er frühzeitig und einvernehmlich geklärt werden. Ein Versorgungsplan, der gut sichtbar im Büro aufgehängt wird, kann dabei behilflich sein.

Licht am Arbeitsplatz

Nach Möglichkeit sollten Büroräume Tageslicht durchflutet sein. Künstliches Licht sondert ebenfalls elektrische Strahlung aus, wenn auch im geringen Umfang – die auf Dauer jedoch beispielsweise Kopfschmerzen verursachen kann. Tageslicht-Büros hingegen tragen dazu bei, dass der natürliche Biorhythmus der Mitarbeiter unterstützt wird, Sonnenlicht fördert dabei auch die Ausschüttung so genannte Glücks-Hormone, die die Angestellten motivierter ans Werk gehen lassen.

Weitere Faktoren

Darüber hinaus sollte den Mitarbeiter die Gelegenheit geboten werden, sich von Zeit zu Zeit zu bewegen. Ein Wasserspender im Büro, eine kleine Küche, in der frischer Kaffee geholt werden kann oder ein zentral gelegener Kühlschrank, aus dem die Angestellten sich mit Getränken versorgen dürfen – solche Einrichtungen fördern, wenn auch nur im geringen Maße, die Bewegung der Mitarbeiter. Auch damit kann Kreuzschmerzen und Verspannungen vorgebeugt werden. Erste Unternehmen setzen zudem bereits auf Ruheräume, in denen „Power-Nickerchen“ in den Pausen gehalten werden können. Ein Schläfchen von nur 15 Minuten kann sehr viel neue Energie für den Rest des Tages bringen.